Unser Blog ist umgezogen!

Dieser Blog ist von WordPress zu einer eigenen Adresse umgezogen. Das hier ist die alte Seite und die ist nicht mehr ganz aktuell. Alle alten Inhalte und viele neue Infos findet Ihr jetzt in neuem Design unter www.wandern-mit-kindern.info

 

 

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Neue Auflage »Korsika mit Kindern«

Ab 22. Februar gibt es im Buchhandel die neue Auflage zu »Korsika mit Kindern«. Unsere sechste Auflage des Buches ist natürlich aktualisiert und wir haben, über die Insel verteilt, fünf neue Touren aufgenommen. Besonders gut gefällt uns die kleine Gipfeltour auf die Punta Vacca Morta, die in der Länge ganz einfach variiert werden kann. Auch an der Casa di Roccapina, dem neuen Museum über das geologische Phänomen der Tafonisteine, gibt es eine Kurzwanderung, die sich als echter Entdeckerpfad erwiesen hat…

Mehr Infos gibt es hier


Keine Rentiere mehr in Strasen

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Die Familie Hoffman ist mit ihren Rentieren in den hohen Norden ausgewandert und das Samidorf in Strasen ist leider verwaist und geschlossen. In dem winzigen Ort, der wegen seiner tierischen Bewohner gerne als Exotendorf betitelt wurde, leben, neben den üblichen Bewohnern eines Dorfes, jetzt nur noch Alpakas und Wasserbüffel. Besonders nett ist es bei den Lamas, die Kinder auch auf der Weide besuchen dürfen. Mit Anmeldung ist auch ein Spaziergang mit Alpaka möglich.


Eintritt für Wanderer auf Sardinien

Für zwei der beliebtesten Wanderziele auf Sardinien zahlen Besucher inzwischen Eintritt. Unsere Tour 35 zur Cala Goloritzé und Tour 39 zur Schlucht Gola di Gorropu gehören zu den absoluten Klassikern auf der Insel und zu den beliebtesten Wanderwegen Sardiniens. Am Beginn des Wanderweges zur Cala Goloritzé werden jetzt €6 für Erwachsene und €3 für Kinder von 6-10 Jahren als Eintritt für den Strand kassiert. Die ursprüngliche Idee hinter der Gebühr war es wohl, den in den letzten Jahren stetig gewachsenen Besucherstrom in der Bucht etwas einzudämmen. Das Geld wird laut Auskunft vor Ort für den Naturschutz verwendet.

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Der Weg zwischen die Steilwänden im hinteren Teil der Gola di Gorropu ist inzwischen gut markiert, dafür kostet der Besuch der Schlucht jetzt Eintritt.

Schon seit dem letzten Sommer zahlt man auch an der Gola di Gorropu Eintritt. Am Wegbeginn löst ein neuer, kostenpflichtiger Parkplatz mit Snackbar das Problem mit dem stets zugeparkten Zufahrtsweg, was die Situation vor Ort angenehm entspannt. Der Wanderweg am Fluss entlang und zu einigen schönen Wasserbecken ist weiterhin frei zugänglich. Erst am Ende des Weges, dort wo die Wände nahe zusammenrücken und die Schlucht dramatisch wird, steht jetzt im Sommer ein Kassenhäuschen. Der Weg, der über dicke Felsbrocken zwischen die Steilwände führt, war früher kaum zu finden, so dass Wanderer ohne Führung eines Ortskundigen meist gar nicht richtig in die Schlucht hineinkamen. Das ist jetzt kein Problem mehr, denn der richtige Durchgang ist mit Farbpunkten markiert. Er führt aber zum Glück immer noch abenteuerlich über Stock und Stein und ist in drei Zonen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad unterteilt. Am Eingang gibt es eine gute Einführung und Informationen, außerdem kann man hier Helme leihen. Die Schlucht ist von 10.30 bis 17 Uhr zugänglich. Der Eintritt liegt bei €5 für Erwachsene und €3,50 für Kinder und hat durchaus eine adäquate Gegenleistung.


Die Ostsee von einer neuen Seite entdecken…

Nicht auf Rügen, aber auch hier ist im Frühsommer wenig los – der Weststrand auf dem Darß ist immer wunderbar wild.

Die mecklenburgische Ostseeküste ist eines der populärsten Reiseziele in Deutschland, doch die meisten Gäste kommen nur im Hochsommer zum Baden. Die Strände sind dann gut belegt und an manchen Wochenenden bekommt man auf Usedom oder Rügen nicht mal mehr einen Stellplatz für ein Zelt. Reist man aber außerhalb der Sommerferien an die Ostsee, kann das ganz anders aussehen. Wir sind an einem windigen Pfingstwochenende auf Rügen mehrfach über einen fast menschenleeren Strand spaziert, haben im Küstenwald tolle Kletterbäume entdeckt und viele schöne Wege in eine überraschend unberührte Natur.

Beim Wandern auf Rügen gibt es tolle Wege zu entdecken.

Wir haben auf unserer Reise Kraniche beobachtet und Biber, sind in Begleitung eines Reihers die Peene hinunter gepaddelt, haben Seeadler gesehen und am Flussufer gezeltet.

Biwakplatz Sophienhof  an der Peene. Ihr könnt bis zu einer Woche mit dem Kanu auf dem Fluss unterwegs sein.

 

All diese kleinen Familienabenteuer könnt ihr ganz leicht nachmachen. Die Touren aus unserem Ostseebuch führen euch nicht nur zu den schönsten Badestränden, sondern auch in entlegenere Winkel der beliebten Inseln Usedom, Rügen und Hiddensee und zu den schönsten Plätzen an der Küste zwischen dem Fischland und dem Klützer Winkel.

Janis und Silas – die fleißigen Tourentester für das Ostseebuch.

Auch dieses Buch ist wieder im Teamwork entstanden. Lena Marie Hahn war gemeinsam mit ihren beiden Söhnen unterwegs und zusammen haben wir so viele tolle Touren entdeckt, dass das Buch jetzt ein bisschen dicker geworden ist als geplant und ihr diesmal 55 Wander- und Entdeckertouren zur Auswahl habt.

Und hier geht es zum Buch …

 


Dem Winter ein Schnippchen schlagen …

 

Wanderweg in den Alpilles. Im Hintergrund klebt das Dorf Les Baux in den Felsen.

 

Die Provence gilt als eine der sonnigsten Regionen Frankreichs und wenn nicht gerade der Mistral pustet, kann man hier auch schon im Frühjahr in der Sonne sitzen und im T-Shirt wandern gehen. Regina Stockmann hat mit besonderem Geschick und viel Erfahrung im Aufspüren familientauglicher Wanderstrecken 40 abenteuertaugliche und landschaftlich interessante Routen zusammengestellt. Sie sind eher kurz und knackig und führen zu besonders spannenden Zielen, von denen die Provence einige zu bieten hat.

Die Grottes von Calès waren über Jahrhunderte bewohnt.

Reizvoll sind zum Beispiel die vielen Höhlen, die die Kalksteinberge im Landesinneren durchlöchern. Auf mehreren Wanderrouten kommen wir an kleineren Grotten vorbei, die mit Taschenlampe gut erforscht werden können. Gemauerte Hirtenhäuser, rote Ockerfelsen, ein Zedernwald mit Kletterbäumen oder eine kleine Kapelle – die Ziele sind vielfältig.

Türkisblaues Wasser an der Steilküste der Calanques.

Zur Provence gehört aber natürlich auch das Mittelmeer. In Richtung Cote d’Azur fällt dort das Land steil zum Wasser ab und es gibt einige Wanderwege, die mit grandiosem Meerblick auf den Klippen entlang führen. Die Badebuchten sind dort eher klein und im Hochsommer ist dieser Küstenabschnitt immer sehr gut besucht.

Fahrradtour zur abgelegenen Plage de Beauduc. Sand soweit das Auge reicht…

Noch einmal ganz anders ist die Küstenlandschaft der Camarque, wo wir in flachen Lagunen Flamingos, Reiher und viele weitere Wasservögel beobachten können. Auf den großen Wiesen im Rhonedelta weiden weiße Pferde und schwarze Stiere und davor liegen ausgedehnte Sandstrände über die im Frühjahr oft der Wind fegt. Das Fahrrad ist hier ein gutes Vehikel zur Fortbewegung, kurze Rundwege etwas abseits der ausgetretenen Touristenpfade gibt es aber auch …

Joana und Joshua auf einer ihrer Lieblingstouren. Vor allem an einem heißen Tag macht der Weg durch den Toulourenc großen Spaß.


Neue Ziele für Familien im Mai 2017

Die Leseproben für unsere beiden neuen Familienreiseführer sind jetzt online und ihr könnt einen ersten Blick in die Bücher werfen. Ab Mai 2017 sind sie dann im Buchhandel erhältlich:

Lena Marie Hahn und ich waren auf der Suche nach den schönsten Familientouren an der Ostseeküste zwischen Wismar und Usedom unterwegs. Das Ergebnis sind 55 Ausflüge zu Fuß, mit dem Fahrrad und natürlich auch wieder mit dem Kanu. Besonders viele Routenvorschläge gibt es für die Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom, aber auch an der Küste zwischen Wismar und Rostock haben wir einige wirklich lohnenswerte Ziele gefunden.

 

Mit der Provence gibt es dann auch endlich ein weiteres Wanderbuch für alle Familien, die es im Frühjahr und Herbst unwiderstehlich in den Süden zieht. Mit Regina Stockmann konnten wir hierfür eine Autorin gewinnen, die seit über 10 Jahren mit ihren Kindern wandert und viel Übung und Geschick im Aufspüren familientauglicher Wanderrouten mitbringt. Spannend, landschaftlich interessant und nicht zu lang waren die wichtigsten Kriterien für ihre Tourenauswahl.